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Es werden Posts vom September, 2015 angezeigt.

It's a humanitarian catastrophe

Vor ein paar Wochen waren es die hunderte von Geflüchteten, die die Berliner Schlagzeilen und Newsticker füllten. Nachdem beinahe im Wochenrhythmus gesunkene Flüchtlingsboote die Plätze auf Titelseiten belegten, immerhin: Lebende Menschen. Eine Zeitlang schien es, als wäre die humanitäre Katastrophe wenigstens hierzulande eine von fehlenden Zelten, Decken, Lebensmitteln, Schlafplätzen und mit zu vielen Neonazis, Rassisten und besorgten Wutbürgern. Dann folgten die Nachrichten aus Griechenland, aus Budapest, aus Mazedonien. Den Worten folgten Bilder, von schreienden Kindern, die von Polizeischilden plattgedrückt werden und von Zäunen aus Natodraht.Vom Lkw, aus dem tote Flüchtlinge stanken.

25 Jahre offenes Europa. Auf dem Zug, in den sich zahllose Asylsuchende quetschen, prangt in diversen Sprachen die Gedenkwerbung für 25 Jahre Mauerfall. Wir leben in einem Land, in dem es keine Grenzen gibt, in dem alle reisen dürfen und in dem es Arbeit für alle gibt. Die Betonung liegt auf dem Wor…