<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322</id><updated>2011-04-21T11:41:05.713-07:00</updated><title type='text'>premium edition</title><subtitle type='html'>Jetzt in Köln. | 
Februar 2006 - Oktober 2007: Berlin in Konstanz. Kultureller Ausflug an Schwäb'sche Meer. | 
Von April-Juli 2006 lief dieser Blog Seminar begleitend zum Thema Japan.</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>17</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-3869781662766034982</id><published>2007-10-11T07:38:00.000-07:00</published><updated>2008-01-23T03:46:56.199-08:00</updated><title type='text'>Nachträglicher Eintrag vom Februar 2007: Dreckiger Donnerstag oder Eine unheimliche Begegnung mit Graf und Gräfin Dracula</title><content type='html'>&lt;span class="fliesstext"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;Frebruar. Donnerstag 7:00.&lt;/b&gt; Wecker klingelt. Nach drei Stunden Schlaf weil ich heute meine Bachelorarbeit abgeben und bis acht Uhr fünfzig die letzten Korrekturen vornehmen muss. Ich bin sofort hellwach. Doch nicht weil das hohe Piepsen des Funkweckers meinen Verstand wach rüttelt, sondern weil durch geöffnete Fenster Lärm in mein Zimmer stürzt. Ja, stürzt, mich förmlich überrollt, weil es klingt als ob im Garten mindestens dreißig Mann einen Marsch spielen. Dazu lauthals johlen und lachen. Der Lärm geht vorüber als würde der Trupp durch den Garten an meinem Fenster vorbeiziehen. Ich taste nach dem Wecker und stelle den Alarm aus. Als ich die Füße auf den Boden stelle, folgt die nächste Welle Marschmusik. Diesmal begleitet von Gehupe und Fetzen eines Liedes, welches in meinem Kopf Bilder von vor zehn Jahren hervor holt. Auf einer flimmernden Mattscheibe wiegen sich Menschen von links nach rechts, ein Mann im schwarzen Anzug und bunter Mütze schwingt oben auf dem Podium Reden, die Luft glitzert von nieselndem Silberglitter.&lt;br /&gt;Mein Verstand ist endgültig da. Heute ist dreckiger Donnerstag, im Fachjargon auch „Schmotziger Dunschtig“ genannt. Seit mehreren Tagen mischen sich in die vorwiegend rosarote herzige Deko in den Geschäften bunte Luftballons und Fetzengirlanden und auf den täglich besuchten Webseiten und unter Werbeemails und Newslettern prangen rote Nasen und Clownsgesichter und Grußworte wie „Ho Narro Ho Narro“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;9:45.&lt;/b&gt; Zum zweiten Mal auf dem Weg zum Copyshop. Nachdem der erste Ausdruck fehlerhafte Umbrüche zeigte und die Datei am Laptop korrigiert wurde, betrete ich erneut den Laden. Am Thresen stehen zwei mir den Rücken zukehrende Gestalten. Erst beim zweiten Hinsehen fällt mir auf, dass sie lange schwarze Mäntel tragen. Als die beiden einander im Gespräch das Gesicht zuwenden, sehe ich Blutspuren, die an ihren Mundwinkeln herab laufen. Graf und Gräfin Dracula. Leibhaftig. Im Copyshop. Er sieht aus als würde er das Tageslicht besser vertragen als seine Gemahlin. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob das Make Up, das sie trägt, nicht bloß ihr alltägliches Make Up ist, welches lediglich durch die Streifen roten Blutes ergänzt wurde. Aus dem Auto vor dem Geschäft ruft eine Kinderstimme. Der Nachwuchs von Graf und Gräfin schlägt aus der Art. Im Auto sitzen Biene Maja und ein Wikinger. Nein, eine Kreuzung aus Wikinger und Tempelritter. Mit dickem Fell über den Schultern und silbergrauem Helm sitzt er schweigend auf dem Rücksitz der gräflichen Kutsche, während seine schwarzgelb gestreifte Schwester mit Frau Mama diskutiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;11:30.&lt;/b&gt; Universität. Mein Mitbewohner hat mich gewarnt, ich müsse mich heute am Tag der Abgabe durch betrunkene, seltsam gekleidete Horden kämpfen. An der Uni angekommen ist jedoch alles ruhig. Lediglich die zu erwartenden in zivil gekleideten Studenten sitzen in der Sonne, stehen an den Bushaltestellen und vor dem Beton-Brunnen. Ich schließe mein Rad ab und betrete das Gebäude. Auf den ersten Metern ist es immer noch ruhig. Doch schon fühlt sich die Luft stickiger an als sonst, schon übermitteln meine Ohren ein näher kommendes Tongemisch aus Jubel, Trubel, Heiterkeit, Marschmusik und einer verzerrten Männerstimme, die irgendetwas Unverständliches in ein Mirkophon brummt. Das Foyer ist dicht an dicht besetzt mit Menschen, die neongrüne und schneeweiße Perücken tragen und Hosenträger und Fetzenkostüme und… ich atme tief durch und hoffe halb unbewusst, in der tanzenden Menge keinen meiner Professoren zu entdecken. Aus dem Augenwinkel sehe ich noch einen Dreikäsehoch, verkleidet als Mariechenkäferwespe die Treppe hinunter wackeln, dann biege ich in den Gang der mich zum Büro des zentralen Prüfungsamtes führt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class="fliesstext"  style="font-size:85%;"&gt;&lt;b&gt;12:12.&lt;/b&gt; Arbeit abgegeben. In meinem Rucksack sind statt der drei gedruckten Exemplare meine Einkäufe verstaut, ich bin auf dem Heimweg, als sich rechts von mir der Schatten eines überholenden Fahrrades vorbei schiebt. Dem Schatten folgt auf Sattelhöhe ein längliches Objekt und ich frage mich wieso der Radfahrer Holzlatten mit dem Rad und nicht mit dem Auto transportiert. Doch an mir fährt kein Mensch in verstaubter Latzhose und Hemd sondern eine Gestalt mit rotem Kopftuch, geblümtem Rock und riesigem Besen in der Hand vorbei. Kein Baumaterial sondern ein altmodischer Reisigbesen wird von der hakennasigen Gestalt gehalten. Erst als sie mich überholt hat, sehe ich, dass die Hände des Radfahrers Männerhände sind. Ich kann grade noch darüber nachdenken, ob Hexen also auch männlich sind oder Männer auch Hexen, als die Ampel vor mir rot wird und ich einen kopflosen Teddybären, eine fülligen Tigerdame und zwei kuschelnde schwarzfellige Monster mit großen blauen Augen beim Überqueren der Straße beobachten kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;13:00.&lt;/b&gt; Zu Hause. Mails abgerufen. Im Posteingang die Einladung in eine neue Gruppe einer virtuellen Plattform. Name: Narren nerven! Ich klicke auf „Einladung annehmen“ und denke beim Betrachten der Mitglieder an mein erstes Jahr an der Universität. Im ersten Konstanzer Frühling musste ich am Sprachlehrinstitut mit Kommilitonen darüber diskutieren, ob die Lehrkräfte an Fasnacht in Kostümen erscheinen dürften oder nicht. Die Diskussion artete schnell in eine Entweder-Oder-Debatte aus, in welcher die im Konstanzer Umland heimischen Studenten behaupteten, man wolle Fasnacht ja komplett abschaffen und könne nicht begreifen, dass man mit einem solchen Akt doch kostbares traditionsreiches Kulturgut in den Abfall werfen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;13:30.&lt;/b&gt; Schokosahnepudding aus dem Kühlschrank. Als ich Küche betrete, steht mein Mitbewohner vor mir. Ich kann mir ein Auflachen nicht verkneifen. Er steht da in blauen Jogginghosen, die mit Hosenträgern in Clownsmanier auf Bauchnabelhöhe gezogen werden, dazu schwarze Kniestrümpfe und eine Krawatte deren Spitze gerade mal übers Brustbein hinaus reicht. Er grinst und sagt, dass er ja eigentlich auch Verächter des Fasnachtstrubels sei. Aber einmal müsse man das ja mitgemacht haben.&lt;br /&gt;Mein letztes Jahr in dieser kleinen Stadt in Süddeutschland, mein dritter schmotziger Dunschtig und endlich kann ich jemanden dabei beobachten, wie er vom normal gekleideten Alltagsmensch zum, nunja, ein klein wenig lächerlich kostümierten Fasnachtsteilnehmer mit Haarzopfpalme auf dem Kopf wird. Die Schminke käme noch, sagt er. Ich hoffe inständigst, dass das hier in unserer Wohnung passiert und speichere das Bild meines Mitbewohners im Kopf und auf dem Chip meines Mobiltelefons.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir Narre, mir Narre,&lt;br /&gt;mir sind it räecht im Grind,&lt;br /&gt;doch oft sind dia it gscheiter,&lt;br /&gt;wo koine Narre sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-3869781662766034982?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/3869781662766034982/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=3869781662766034982' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/3869781662766034982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/3869781662766034982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2007/10/700.html' title='Nachträglicher Eintrag vom Februar 2007: Dreckiger Donnerstag oder Eine unheimliche Begegnung mit Graf und Gräfin Dracula'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-115694045728386142</id><published>2006-08-30T05:16:00.000-07:00</published><updated>2008-01-23T03:48:01.222-08:00</updated><title type='text'>Suche abgeschlossen. - ?</title><content type='html'>&lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eigentlich hatte ich meine Suche nach einem/meinem/keinem Japan nun beendet, dieses Thema abgeschlossen und mein Japan-Periskop eingefahren. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen trat ich die Reise nach Tübingen an. Verkehrsmittel: die Deutsche Bahn.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Wie immer, wenn ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln bewege, betrachte und beobachte ich mit Interesse die Mitreisenden. In den Zügen bis Horb gibt es keine sonderlich interessanten Subjekte zu observieren, erst in der Bummelbahn von Horb nach Tübingen gibt es einen lustigen Streit zwischen Mutter und Kind zu hören. Mitten im Disput um Aussteigen oder nicht aussteigen betritt Toru Okada den Waggon. Ich beobachte ihn über die Sitzlehne hinweg und lächle erstaunt in mich hinein. Hemd, Jeans, neu aussehende Turnschuhe, leicht angegraute Schläfen. Er sieht sich suchend um, blickt in meine Richtung und setzt sich in die Sitzreihe vor mir. Ich betrachte seinen Hinterkopf und überlege. Ist er es oder nicht? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Bahnhof passieren wir im Schrittempo einen entgegenkommenden Zug. Ich schaue in die Fenster des Zuges und sehe May Kasahara. Sie sitzt da, schaut gedankenversunken aus dem Fenster und hält auf dem Schoß eine Zeitschrift. Ich kann nicht erkennen, was für eine es ist. Die beiden Züge fahren aneinander vorbei, ohne das Toru Okada und May Kasahara sich sehen und erkennen. Können. Kein Blickkontakt, keine Verabredung für die Katersuche.&lt;br /&gt;Ich beobachte die an mir vorüber ziehende Landschaft, sehe sattgrüne Wiesen, blicke von oben auf verwilderte Gärten, schwarze und schwarzweiße Katzen und Pferde herab. Bis wir schließlich wieder halten und ein ganze Rentnerreisegesellschaft den Waggon entert. Um mich herum nicht erkennbares Gemurmel. Ich höre nur zwischendrin so etwas wie „Hebbets des gsehn?“ heraus. Ich habe Herrn Okada fast vergessen, als neben mir empört geschwäbelt wird, ich solle doch gefälligst mein Gepäck vom Sitz nehmen, damit „Mir alte Leit uns setzen könnet“ – oder so ähnlich. Ich berlinere zurück, dass das ja wohl auch freundlicher geht und staple mein Gepäck um. Dabei blicke ich zwischen den Sitzen vor mir hindurch und sehe Noboru Wataya ins Gesicht.&lt;br /&gt;Ich bin irritiert. Verwechsle ich ihn vielleicht mit dem alten freundlichen General? Nein, er sitzt direkt in Toru Okadas Blickrichtung, sieht ihn jedoch kein einziges Mal an. Er sitzt da und starrt mit unbewegtem, unfreundlichem Gesichtsausdruck geradeaus. Ich bin immer noch unsicher, wieso sich die Charaktere aus Murakamis Welt im Bummelzug von Horb nach Tübingen versammeln und will eher an meinen durch Computerspiele geschulten Verstand glauben, der sich in jeder Umgebung die entsprechenden Puzzleteile heraussucht und sie zu bekannten Geschichten zusammensetzt. Als der Zug in die Kurve fährt will ich jedoch nicht mehr an Zufälle glauben. Neben dem mürrischen Mann sitzt eine Frau. Sie trägt einen roten Hut. Ich kann nicht erkennen, ob es ein Venylhut ist, aber er ist rot. Ampelrot. Malta Kano? Kreta Kano? Welche der beiden Frauen saß in dem Café und trug den roten Venylhut?&lt;br /&gt;Es fällt mir nicht mehr ein. Die Frau im Zug sieht nach draußen. Sie wirkt abwesend.&lt;br /&gt;Ich betrachte die Gesichter der anderen Passagiere. Ich suche nach einem Gesicht, dass aussieht, als hätte seine Augen mal Murakami gelesen. Ich sehe niemanden, dem ich diese Bücher zutrauen würde. Durch das Stimmengewirr dringt schließlich eine weiche Frauenstimme: „Wo ist der Kater? Hast du den Kater gesehen? Wo ist er denn? Er ist bestimmt weggegangen.“ Ich kann die Frau, zu welcher die Stimme gehört, nicht sehen, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht zu einer der … eventuell etwas senilen älteren Damen gehört, die gerade Selbstgespräche führt.&lt;br /&gt;Ich gucke nach draußen. Der Zug fährt in Tübingen ein. Es dauert, ehe ich meinen Platz verlassen und aussteigen kann. Auf dem Bahnsteig sehe ich mich um. Kein roter Venylhut. Kein Toru Okada. Ich laufe in die Bahnhofshalle. Auch dort ist niemand zu sehen. Ich gehe zu den Bussen, schließlich muss ich jetzt zur Klinik fahren. Draußen meine ich, Herrn Okada in einen Bus einsteigen und wegfahren zu sehen. Vom mürrischen Herrn Wataya nichts zu sehen. Wo ist er hingegangen mit einer der Kano-Schwestern?&lt;br /&gt;Irritiert und erstaunt suche ich nach dem Bus, der zur Klinik fährt. Auf der kurzen Fahrt kann ich es nicht fassen, Japan live, sogar eine Japan-Geschichte im Bummelzug zwischen Neumurkelheim und Bad Altmurkelheim entdeckt zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="color: rgb(0, 0, 0);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Wer hat’s gefunden?&lt;br /&gt;Ich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-115694045728386142?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/115694045728386142/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=115694045728386142' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115694045728386142'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115694045728386142'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/08/eigentlich-hatte-ich-meine-suche-nach.html' title='Suche abgeschlossen. - ?'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-115282144788536429</id><published>2006-07-13T12:55:00.000-07:00</published><updated>2008-01-23T03:48:35.170-08:00</updated><title type='text'>Was ist Japan.</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Was ist Japan. Was kann ich, 21 Jahre alt, aus Berlin, Studentin der Literatur- Kunst- und Medienwissenschaften, was kann ich unter Japan verstehen? – Nach knapp drei Monaten Lektüre von Büchern wie „Mr. Aufziehvogel“, „Kafka on the Shore“, „Spiegel, Schwert und Edelstein“, wöchentlichem wildem Gegoogel nach Kampfsportarten, Filmtiteln, japanischen Blasmusikkomponisten, nach wöchentlicher Sturzflut neuer Blogeinträge von Kommilitonen, immer wieder neuen Eindrücken, Namen, Filmausschnitten, undundund.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Japan wurde in meinem Kopf irgendwann zur – bereits beschriebenen – Plexiglastür. An den Fenstern links und rechts daneben kleben Fotos. Bilder von Sushirollen, l&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ächelnden Japanern, großen gelben pilzförmigen Wolken, weinenden Japanern, Katzen, Animé-Stills, glänzenden Schwertern, Tuschezeichnungen, Mandelblüten, Scarlett Johannsson, Teeschalen, MP3-Playern, roten Venylhüten, Turnschuhen, Papierwänden mit dunklen Hölzern, Kampfsporttrainern aus dem Making of zur Matrix-Trilogie, Drachen, skurrilen Einhörnen, Lederschilden, schweißglänzenden Pferden, kleinen Segelbooten, kleinen Kleinstwohnungen, die einer Zellstruktur nachempfunden aneinander kleben, schneebedeckten Gipfeln, japanischen Ahornbäumen, Fischernetzen und schließlich ein Bild von A704, Hörsaal, Universität Konstanz, mit Seeblick.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;               &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Japan ist ein Kosmos, der zwar geographisch gesehen recht weit entfernt liegt von Konstanz – jedoch reisetechnisch nicht unerreichbar ist. Nach Japan fliegt man auch nicht länger als nach Australien und da bin ich schon gewesen.&lt;br /&gt;Der Kosmos Japan mag zwar in Filmen, Büchern und Reiseprospek&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ten als fremde Welt bezeichnet und vermarktet werden. Doch auch in Frankreich spricht man eine fremde Sprache, genauso in England, in Spanien, Russland und in Afrika. In Russland werden noch dazu andere Schriftzeichen verwendet – die ich zwar lesen, aber im seltensten Fall verstehen kann. Ich habe mal gelernt, welches japanische Schriftzeichen meinen Namen repräsentiert, das ist aber auch das einzige Wort das ich lesen kann. Könnte, wüßte ich noch, wie das Schriftzeichen aussieht.&lt;br /&gt;In Japan laufen die Menschen nicht stets in Kimonos und Sandalen herum, wie man durchaus glauben könnte; es gibt Kinos, Nachtclubs, Cafes, Hotels, Supermärkte, Felder,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; Berge, Meer – genau wie in Deutschland, Europa.&lt;br /&gt;Glauben Japaner, dass wir (Deutschen) nur in Lederhosen herum laufen? Österreicher nur in „Mozart-Kostümen“ Fiaker fahren, die Schweizer nur Alphorn spielend und jodelnd auf Berghängen Kühe hüten?&lt;br /&gt;Wir konstruieren uns im allgemeinen von jedem Land ein Bild, das vielleicht gerade mal zu 10% mit der Wirklichkeit übereinstimmt. Bevor man heute in ein Land fährt, in dem andere Sitten herrschen und eine andere Sprache gesprochen wird, festigt man deutlicher und intensiver als früher sein Bild durch Bildrecherche, Reiseführer mit „Geheimtips“, Kinofilme und Google.&lt;br /&gt;Ich kann im hiesigen Stadtbild noch immer nicht japanische von chinesischen und koreanischen Touristen unterscheiden. Ein Freund versuchte mir den Unterschied beizubringen: „Schau mal da: große Gruppe, alle mit Anglerhut, alle mit Kamera. Japaner. Und dann da drübe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;n: junges Pärchen, Rucksacktouristen – nie und nimmer Japaner, sondern Chinesen oder Koreaner.“ Naja. Zur Verifizierung seines Urteils nachzufragen traute er sich letzten Endes auch nicht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;             &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Amerika ist mir mindestens genauso fremd wie Japan. Obwohl ich schon dort war. Amerika ist mir deswegen fremd, weil ich weiß, dass die Vorfahren der Amerikaner größtenteils von meinem Kontinent kamen. Und doch finde ich in diesem Land wenig Vertrautes.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich bin bisher in vielen Ländern gewesen, in denen andere Sprachen gesprochen und Speisen anders zubereitet werden. Nach kurzem Nachdenken komme ich zu dem Schluss, dass ich mich überall wohlgefühlt habe. Keine Reise habe ich mit fertigem Urteil über Land und Leute angetreten. Natürlich wollte ich Australien Koalas sehen – jedoch habe ich die meisten Länder bisher in einem Alter bereist, in dem schlichtweg kein Interesse an vorheriger Information vorhanden war. Aufgrund dieser Tatsache habe ich mir vermutlich eine Haltung angewöhnt, die verhindert, dass ich mir vor Reiseantritt mehr als Unterkunft und Reisroute ansehe. Keine schlechte Einstellung, wie ich finde.&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;Letzen Endes habe ich mein Japan gefunden. In einer kleinen Figur, die wohl sämtliche Meinungen und Vorurteile in sich vereint. Sie ist klein, flink, stößt hohe Kam&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;pfrufe aus, kann übermächtige, um einiges größere Feinde besiegen, besucht ihre Mama in Yokohama, kann Karate – und hat Margeriten zum Fressen gern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Die Rede ist vom "Japanska Buba". Der Japanische Käfer stammt aus der Zeichentrickserie „Blue Rider“ aus dem Jahr 1972. (Die Serie wurde nach sieben Folgen eingestellt, da sich japanische Migranten durch den offensichtlichen Vergleich mit der Figur eines Kampfkäfers beleidigt und angegriffen fühlten.)&lt;br /&gt;Blue Rider, die Hauptfigur der Serie, ist eine fiese blaue Schlange, die ständig versucht, einen kleinen Käfer zu fangen und zu fressen. Der kleine Käfer jedoch hat einen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;schwarzen Gürtel. Er ist ein japanischer Karatekäfer und kann die Schlange jedes mal mit gezielten Schlägen außer Gefecht setzen.&lt;br /&gt;Des Käfers Leibspeise sind Margeriten: Er haut ihnen mit einem „ASSA!!“ die Blüten ab und verschlingt diese „Mljaz, mljaz, mljaz“ noch im Flug. Der Karatekäfer bringt sein Publikum durch sein witziges Benehmen zum lachen, besticht jedoch ebenso durch seine Coolness und innere Ruhe die er austrahlte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/eustahije0cb.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/eustahije0cb.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;div style="text-align: center; color: rgb(102, 51, 255);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Tratinčice, trantinčice, moj predivni cvijete...“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Margaritchen, Margaritchen du wunderbare Blume“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt; &lt;div style="text-align: center; color: rgb(102, 51, 255);"&gt;       &lt;/div&gt; &lt;p style="text-align: center; color: rgb(102, 51, 255);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;"Sajonara moj najdraži cvjete, tebe volim ja, predivno djete..."&lt;br /&gt;„Sajonara meine liebste Blume, dich liebe ich, du wunderbares Kind...“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;________________________________________________&lt;br /&gt;Ich beschreibe diesen Käfer ohne jede Interpretation - um Spielraum für eigene Deutungen - beispielsweise der blauen Schlange - zu lassen.&lt;br /&gt;________________________________________________&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;- Ein Freund aus Kroatien erzählte von dem japanischen Karatekäfer. Er kennt diese Figur aus seiner Kindheit und übersetzte mir den&lt;br /&gt;einzigen im WWW gefundenen Artikel und die Verse, an die er sich noch erinnern konnte.&lt;br /&gt;- Bild und Info auf &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;&lt;a href="http://gvjekoslav.spaces.msn.com/PersonalSpace.aspx"&gt;&lt;span style="" lang="DE"&gt;http://gvjekoslav.spaces.msn.com/PersonalSpace.aspx&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;- Die Macher/Zeichner von „Blue Rider“ sind &lt;span class="naslov"&gt;&lt;span style="color:black;"&gt;Art Davis, Gerry Chiniquy, Sid Marcus, Bob McKimson, David Deneen, Bob Balser und Cullen&lt;br /&gt;Houghtaling. Ein paar dieser Namen dürften einigen als Zeichner des Pink Panther, einer der Superman Serien u.a. bekannt sein.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-115282144788536429?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/115282144788536429/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=115282144788536429' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115282144788536429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115282144788536429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/07/was-ist-japan.html' title='Was ist Japan.'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-115202647729846230</id><published>2006-07-04T08:09:00.000-07:00</published><updated>2006-07-05T08:01:36.683-07:00</updated><title type='text'>Die Welt des Haruki Murakami</title><content type='html'>&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/photocase766496686685.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/photocase766496686685.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Durch seine Bücher ziehen Schafe, Katzen, geheimnisvo&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;lle &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Frauen und Blutspuren. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;Es gibt Katzen, die die Namen von unge-/beliebten P&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;ers&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;onen tragen und verschwinden, gesucht werden und vielleicht wieder auftauchen, einfach so, als wäre nichts gewesen – leere Gärten, verzauberte Wälder, gedächtnislose Dörfer, geheimnisvolle Gebäude – allein stehende Thirtysomethings, kinderlos, frauenlos, arbeitslos – mystische Frauenfiguren tragen Namen wie Malta und Muskat, können Reisen im Geist unternehmen un&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;d bringen den Alleinstehenden dazu, seltsame Dinge zu tun.&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Die 30-jährigen Männer halten sich an diese seltsam&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;en Hinweise und tauchen in Geisterwelten ein – meist ohne sich groß zu wundern, Fragen zu stellen ode&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;r Zweifel und Mißtrauen zu äußern – um ihre Frauen zu suchen und ihre Katzen zu finden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/photocase391639369264.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/photocase391639369264.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Murakami öffnet Türen zu einer Welt, die mich an Ma&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;ngas erinnert. Comicstrips, in welchen Fabelwesen auftauchen, mitten in der Stadt, menschliche Figuren mit seltsamen Namen auftreten, böse ältere Herren sich dem Protagonisten in den Weg stellen, schöne Frauen vermisst werden, und der Protagonist entweder in e&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;iner deutlich gezeichneten Märchenwelt landet oder aber in einer Art Parallelwelt ankommt. Alles schaut genauso aus, wie in der Stadt aus der er kommt, aber es gibt Geisterwesen, Menschen m&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;it übersinnlichen Fähigkeiten und all dies erscheint ganz natürlich zu sein. Diese Mangas entstehen in meinem Kopf, sind schwarzweiß, bunt oder in Erdfarben und Grüntönen gehalten. Wie der Wald, in welchem einer der jungen Männer Murakamis sich verliert. Nebelschwaden ziehen durch die Bilder, die eigentlichen Bilder jedoch stehen still, sind Momentaufnahmen der Dame mit dem roten Veny&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;lhut, des Einhornkopfes, vom Wok mit Reis und grünen Paprikaschoten und immer wieder Katzen. Katzen, die sich umdrehen und dem Leser genau ins Auge gucken. Oder immer gerade da entlang schleichen, wo der Protagonist ni&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;cht hinsieht.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die Bilder laufen ohne Ton. Nur manchmal spricht eine Stimme aus dem Off einzelne Gesprächsfetzen. Musik gibt es keine. Keine Musik à la Jay Rubin. Das Bildertempo regelt sich selbst, es gibt keine Jazzmelodien, die all die Handlungsstränge durcheinander wirbeln. Denn verwirbelt sind sie nicht. Sondern ineinander ve&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;rflochten, schwer trennbar, wie auf einem Webstuhl mit unterschiedlichen dicken Fäden verwebt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Versuchte ich, eine Trennlinie innerhalb Murakamis Gesc&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;hichten zu ziehen, so erhielte ich zum kleinen Teil Hinweise auf alltägliches Leben in Japan. Essgewohnheiten, Haustiere, Kleidung. Man isst dort auch Rindfleisch, Reis und Paprika. Nur &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;ist &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt; die Zubereitung anders. Man hält Katzen, die, wie manche Tiere bei uns, eine starke Pe&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;rsönlichkeit zu haben scheinen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Der zweite, größere Abschnitt in seinen Büchern setzt sich aus einem Wirrwarr an Fabelwesen, sich ‚seltsam’ verhaltenden Personen, Geheimnissen, geheimnisvollen Dörfern, Frauen und jungen Mädchen zusammen. Ich als Leser stehe vor einer Welt d&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;ie sich mir nur schwer erschließt. Ich bin nicht mal sicher, ob ich nicht bloß von einer Plexiglastür stehe und zwar hineinsehen aber niemals eintreten kann. Links und rechts von der Tür sind Fenster in einer&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/glastunnel.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/glastunnel.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;schnurgeraden Linie in d&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;ie Wand eingelassen. Ich habe durch viele hindurch gesehen bin mir bisher jedoch lediglich meines Fremdseins im Bücher-J&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;apan und im virtuellen Japan bewußtgeworden.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Haruki Murakami stellt mir eine Märchenwelt vor. Eine Märchenwelt, die sich einer komplett anderen Sprache bedient, als germanische Volksmärchen oder russische Fabeln. Die Welt scheint in einem steten Wandel zu stehen, es gib&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;t nicht&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;s Festes.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/photocase658322296249.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/photocase658322296249.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Auch wenn man in hiesigen Märchen stets feste, wiederke&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;hrende Muster findet, ebenso wie in vielen Geschichten Murakamis. Jungfräuliche Prinzessinnen, die Zahlen drei und sieben, gutmütige Bauernsöhne, die gute Fee und die böse Hexe stehen Katzen, einsamen Männern, jungen geheimnisvollen Mädchen und verschwindenden Fra&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;uen, gallertartigen Klumpen und Abenteuerreisen gegenüber.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;Selbstverständlich kann man Murakamis Bücher auf e&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;in gewisses, verständliches Level reduzieren, doch zum Einen bringt mich dies auf der Suche nach Verstehen nicht weiter, zweitens nimmt man ihnen damit ihre Bedeutung und ihre Fantasie, drittens wäre ein solches Vorgehen wohl kaum eines (angehenden) Literaturwissenschaftlers würdig.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;___________________&lt;br /&gt;&lt;span style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;alle Fotos von Photocase.de&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-115202647729846230?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/115202647729846230/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=115202647729846230' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115202647729846230'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115202647729846230'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/07/die-welt-des-haruki-murakami.html' title='Die Welt des Haruki Murakami'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-115167894924606819</id><published>2006-06-30T07:47:00.000-07:00</published><updated>2006-06-30T08:04:39.800-07:00</updated><title type='text'>Von wegen Direktflug</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/reise_komplett2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/reise_komplett2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, da die Grafik ja nun wie zu erwarten nicht lesbar ist - hier die Liste der einzelnen Zwischenstationen (bisher):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Start:  Konstanz&lt;br /&gt;           USA&lt;br /&gt;             Tokyo&lt;br /&gt;           Arnsberg&lt;br /&gt;           Konstanz&lt;br /&gt;           WWW&lt;br /&gt;           Tokyo&lt;br /&gt;           Berlin&lt;br /&gt;           Konstanz&lt;br /&gt;           Bern&lt;br /&gt;           Tuttlingen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzelnen Stationen finden sich auf Buchseiten, auf Zelluloid, im ewigen Datenstrom des World Wide Web, im Geist/Verstand, in Kampfsportvereinen und in Museen.&lt;br /&gt;Spannend ist dabei, das die bisherige Reiseroute die Form eines überdimensionalen Pfeils ergibt, welcher von den USA nach Japan zeigt. (Die Form entstand im Laufe des Zusammenfügens der Kartenausschnitte, sie war nicht als solche beabsichtigt.)&lt;br /&gt;Wer will die erste Interpretation dieses, Phänomens - ich wage mal es so zu nennen - abgeben?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-115167894924606819?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/115167894924606819/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=115167894924606819' title='4 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115167894924606819'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115167894924606819'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/06/von-wegen-direktflug.html' title='Von wegen Direktflug'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-115139388830201624</id><published>2006-06-27T00:36:00.000-07:00</published><updated>2006-06-27T00:38:08.313-07:00</updated><title type='text'>go  -  fünf</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;Wer sich ein wenig dafür interessiert, wird wissen, dass deutschsprachige Bands wie Rammstein oder die Ärzte in Japan riesige Fangemeinden haben. Japaner können rocken.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Letzteres bewies sich am vergangenen Wochenende auf dem Southside Festival. Einem Event, auf welchem Stadt und Land, amerikanische und europäische Bands sowie viele Nationen aufeinander trafen.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Neben Deutschen, Schweizern, US-Bürgern und Briten sah und hörte ich schon zwischen den Zelten Japaner. (An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich zu 100% weiß, dass die betreffenden Personen von den Inseln kamen, ich habe nachgefragt.)&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Sie bedienten das Klischee (oder Vorurteil), indem sie mit kleinen Kleinstcamcordern und Digitalkameras Zeltplatz, Duschen, Dixie-Toiletten, angetrunkene Fußballfans, sonnenverbrannte Rocker und sich selbst filmten und fotografierten.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Später sah ich sie am Fuß des Bungee-Krans stehen, aus sicherer Entfernung der Motorradshow zusehen und schließlich sah ich sie in der Menge vor der Bühne. Irgendwann stellte ich fest, dass sie die Lieder zum Großteil mitsingen konnten. Sowohl die der englischen als auch die der deutschen Bands. Beides klang, wohl auch verzerrt durch die sehr lauten ‚Hintergrundgeräusche’, irgendwie fremd und ich konnte die Liedtexte nur zum kleineren Teil heraus hören. &lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Ich muss zugeben, dass ich wenig über japanische Popmusik weiß. Abgesehen von in den Blogs der Komilitonen vorgestellten japanischen Blasmusikkomponisten oder weiblichen Popsängerinnen und der u.a. in „Lost in Translation“ vorgestellten Vorliebe für Karaoke weiß ich wenig über einheimische Musik.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Fest steht wohl, dass die -jungen- Japaner sehr offen sind für europäische und oder amerikanische Musik sind. Trotz der so anderen Kultur. Trotz der fremden Sprache.&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;Man stelle sich einmal eine japanisch singende Rockband auf einem Festival in Deutschland vor. Gäbe es da Fans? Würde man überhaupt mitsingen können? Auch wenn letzteres wahrscheinlich nicht der Fall ist, dies ist doch ein Plädoyer dafür, sich mit japanischer (Pop)Musik auseinanderzusetzen, respektive mal intensiver zuzuhören.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-115139388830201624?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/115139388830201624/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=115139388830201624' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115139388830201624'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/115139388830201624'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/06/go-fnf.html' title='go  -  fünf'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114896950130765739</id><published>2006-05-29T23:03:00.000-07:00</published><updated>2006-05-29T23:11:41.326-07:00</updated><title type='text'>zwischenspiel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/Peters%20005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/Peters%20005.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;mal ganz pragmatisch: japan in europa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/berner_japaner.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/berner_japaner.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;genauer: am Fuß des Münsters in Bern, Schweiz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;_________________________________&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;(Fotos: privat, digital, aufgenommen am 25.5.2006)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114896950130765739?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114896950130765739/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114896950130765739' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114896950130765739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114896950130765739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/05/zwischenspiel.html' title='zwischenspiel'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114888699341335378</id><published>2006-05-29T00:16:00.000-07:00</published><updated>2006-05-31T14:17:39.110-07:00</updated><title type='text'>szi  -  vier</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/samurai.6.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/samurai.6.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Samurai, japanisch für “Dienender”, waren zu Beginn das “bewaffnete Begleitpersonal des Adels“, später bildeten sie &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;eine eigene Kriegerkast&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;e. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Sie hatten das Recht, zwei Schwerter zu tragen und folgten dem Bushido, dem Ehrenkodex. I&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;m 17. Jahrhundert gehörten die Samurai zur obersten Klasse in der Sozialordnung.&lt;sup&gt;1 &lt;/sup&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die Religion der Samurai ist Zen. Die gesellschaftlichen K&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;lassen Japans lassen sich in der Aufteilung der buddhistischen Schulen festmachen: „Tendai für das Kaiserhaus, Shingon für den Adel, Zen für die Kriegerklasse und Jodo für die M&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;eng&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;e&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;.“&lt;sup&gt;2 &lt;/sup&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Von meinem Fenster aus habe ich Blick in den Gart&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;en meiner Nachbarn. Selbige haben einen Sohn, Nikolas. Und für eben diesen wurde vor e&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;i&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;nigen Jahren dieses Holzhaus errichtet und betitelt. „Samuraihaus Niko = Harmonie/Frieden“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;. (siehe Foto) Harmonie und Frieden steht über, b&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;zw. unter dem Schriftzeichen geschrieben.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/IMG_0004.3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/IMG_0004.3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Niko ist ca. neun Jahre alt und seinem Samuraihaus ansc&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;heinend entwachsen. Zumindest wird das Pfahlhaus zur Zeit eher als Abstellplatz für diverse Gummitiere und Gartenstühle denn als Spielwiese für Samuraischaukämpfe oder die Zelebrierung japanischer Lebensart verwendet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Das Foto zeigt ein ‚Samuraihaus’, aufgenom&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;men von Urs Christian Guggisberg während einer F&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;ahrradtour durch Japan im Jahr 2001.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/samuraihaus1.3.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/samuraihaus1.3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die einzige Gemeinsamkeit zwischen den bei&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;den „H&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;äusern eines Samurai“ besteht vermutlich im Bau&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;material Holz.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Schon vor ein paar Wochen fiel mir ein Comic aus frühen Kindertagen, genauer die Bilderzeitschrift „Mosaik“ wieder ein. Die Geschichten d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;rehen sich um die drei Abrafaxe, die in aller Herren Länder in allen Zeiten allerlei Abenteuer erleben. In den Erscheinungsjahren 89-91 reisen Califax, Brabax und Abrax durch Japan.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/19-05-06_1037_sw.2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/19-05-06_1037_sw.3.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Mein Bruder, früher ein eifriger Mosaikleser, sa&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;mm&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;elte die Hefte in diesen Jahren nicht mehr regelmäßig, so dass mir nur fünf Hefte der Japanreise zur Verfügung stehen, genauer die Hefte 5, sowie 7 bis 9 und 10 des Jahres 1990.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;       &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die Abrafaxe schließen dort Freundschaft mit d&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;em&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; D&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;ichter Yamato, welcher wegen schwerer Majestätsbeleidigung in Ungnade gefallen und vom Hofe verbannt wurde, sowie mit den ehrenwerten Samuraikriegern und geraten im Kamp&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;f gegen die Mongolen zwischen die Fronten. Genauer sind es vier mongolische Krieger, die so&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; klingenden Namen wie Rum Nöle, Ket Shup und Ragu Feng tragen.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/19-05-06_1051.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/19-05-06_1051.1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die Frauen im Mosaik’schen Japan tragen Namen wie Sakura, Mitsekaze und Fräulein Kokamonin, die Männer heißen Fudjikato, Wei Su&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;ng, Kushiduki, Kaoti und Halunki.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;         &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Im Mosaik kämpft stets Gut gegen Böse, die Abrafaxe stets auf der Seite des Guten, die sich in jedem neuen Land neue Freunde - und Feinde machen.&lt;br /&gt;Die Samurai treten als Gefährten des Dichters Yamato au&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;f. Es wird deutlich, dass sie die Krieger des Kaisers sind, trotzdem stehen sie dem in Ungn&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;ade Gefallenene zur Seite. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ebenso gibt es Samurai, die den örtlichen Beamten zu&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;r&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; Verfügung stehen und ‚Arbeiter’ für „Ruki Suzuki“ zusammentreiben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Die Art und Weise der Adaption der japanischen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Kultur im „Mosaik“ kann wohl als eine ironische und oder freundlich spöttelnde beschrie&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;ben&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt; werden.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/19-05-06_1106sw.2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/19-05-06_1106sw.2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Um einen Vergleich anzustellen, wie das „Mosaik“ mit anderen Kulturen umgeht, in welche es die Abrafaxe verschlägt, fehlen mir zur Zeit die Hefte. Ich kann jedoch auf eines der ersten China-Hefte verweisen.&lt;br /&gt;In Heft Nr.3 des Jahres 1991 halten sich die Abrafa&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;xe in China auf. Dort wird beispielsweise Konfuse genannt. Per Fußnote wird auf den „chinesischen Philosoph Kong Fuzi“&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt; verwiesen, sowie seine Lebensdaten angegeben. Des weiteren gibt es den Meister Ping Sel und den jungen Li, der mit Salzschmuggel in Chinas Hauptstadt „Dadu“ sein Glück versucht. (Laut dem Mosaik wird „Dadu“ später „Beijing“, bzw. „Peking“)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Das Mosaik hat mir schon früh einen zwar verzerrten, jedoch intensiven Eindruck der östlichen Welt vermittelt. Das letzte Mal, das ich diese Hefte in den Händen hielt ist ca. 14, 15 Jahre her und doch sind mir die Comics sofort eingefallen und ich war mir sicher, dass die Abrafaxe in Japan waren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;!--[if !supportLineBreakNewLine]--&gt;Eine andere Geschichte aus Kindertagen, die mir zur gleichen Zeit einfiel, ist die der „Muschelfee“&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt; – jedoch als ich das dünne Buch dann in den Händen hielt, stellte sie sich als chinesisches, nicht japansiches Volksmärchen heraus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;Zuletzt möchte ich auf ein Stückchen Japan kommen, dass ich übernommen und verinnerlichte habe: Ein Absatz aus dem im vorigen Artikel erwähnten „Hagakure“. Kennengelernt habe ich „Den Weg des Samurai“ durch Jarmushs „Ghostdog“. Nun kann ich mit den Lehren, wie man(n) zu einem Dasein ohne Furcht vor dem Tod und Hoffnung auf ein Leben nach selbigem gelangt nicht viel anfangen, jedoch gibt es einen Absatz, mit dem ich sehr einverstanden bin und der mir persönlich viel bringt und bedeutet, ohne den gesamten Hagakure befolgen zu müssen:&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Georgia;"&gt;“When meeting with a sudden shower, you try not to get wet and run quickly along the road. But doing such things as passing under the eaves of houses, you still get wet. When you are resolved from the beginning, you will not be perplexed, though you still get the same soaking. This understanding extends to everything.&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Georgia;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;1&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;Microsoft Enacrta Standard 2003&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;2&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;Suzuki, Daisetz Teitaro.: Zen und die Kultur Japans, 1941, Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;3&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.to-urs.ch/fotos/fotos_japan.html"&gt;&lt;span style="text-decoration: none; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;http://www.to-urs.ch/fotos/fotos_japan.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;4&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;Verlag Junge Welt GmbH, Hrsg.: Mosaik Nr. 3, 1991, Berlin&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;5&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  &gt;&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;Die Muschelfee in: Märchen aus aller Welt, Artia Prag, 1966, Deutsch von V. Cífková, printed by Polygrafia&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span  lang="EN-GB" style="font-family:Arial;"&gt;6&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  lang="EN-GB" &gt;&lt;span style=""&gt;              &lt;/span&gt;Jim Jarmush: Ghostdog: ge The Way of the Samurai, 1999, &lt;a href="http://www.imdb.com/title/tt0165798/quotes"&gt;http://www.imdb.com/title/tt0165798/quotes&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:78%;"  lang="EN-GB" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:9;"  &gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abrafaxe"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;&lt;/span&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Abrafaxe&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114888699341335378?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114888699341335378/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114888699341335378' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114888699341335378'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114888699341335378'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/05/szi-vier_29.html' title='szi  -  vier'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114754029467018231</id><published>2006-05-13T09:51:00.000-07:00</published><updated>2006-06-13T04:45:04.420-07:00</updated><title type='text'>drei komma sieben</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Ich stelle mir vor:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Zwei parallele Kamerafahrten, nebeneinander auf einem Bildschirm &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:11;"  &gt;&lt;span style="font-style: italic;font-size:85%;" &gt;zu sehen:&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;         &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:11;"  &gt;&lt;o:p style="font-family: verdana;"&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;font-family:verdana;" &gt;Kamerafahrt I:&lt;/span&gt; Erdball, Asien, Japanis&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;che Inseln, Großstadt, hinein in &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;den U-bahntunnel, wacklige Fahrt zwisch&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;en Manga lesenden jungen Männern und M&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;usik hörenden Touristen hindurch zu einer jungen Frau in grünem&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt; Tweedmantel, eingekeilt sitzend zwischen einem dicken Alten und&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt; einer dünnen Jungen. Die Dame in grün l&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;iest den Hagaku&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;re. Den Weg des&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt; Samurai.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/hagakure.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/200/hagakure.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kamerafahrt II:&lt;/span&gt; Erdball, Europa, Süddeutschlan&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;d, Bodensee, westliches Ende, Konstanz, durch die Altstadt, über die Rheinbrücke, am Zähringer Platz in den Bus hinein, ein paar Stationen später &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;wieder raus, einen gepflasterten Weg entlang, spärlich beleuchtet, Haustür, Wohnungstür, Zimmer, eine einsame Schreibtischlampe brennt, ein Paar Brillengläser refelktiert das Licht vom Bildschirm, um den Schreibtisch herum, endlich der Blick auf den Bildschirm:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/dontgetangry2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/dontgetangry2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:100%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p style="text-align: center;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;***&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;Es ist spät abends, das plärrende Kind der Nachbarn ist eingeschlafen und ich&lt;br /&gt;sitze über einem Absatz meiner Hausarbeit. Denke diesen Abend überhaupt nicht an Japan und habe heute auch nicht mehr vor, den nächsten Blogeintrag zu verfassen, dessen Konzept bereits unter „Szi“ abgespeichert und nur noch ausformuliert werden muss.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;  &lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Irgendwann begebe ich mich, genervt vom nicht Fertigwerden der Hausarbeit auf die Suche nach einem lustigen Onlinespiel für jetzt gerade mal zwischendurch. Und ich finde: „Don’t get angry 2“, ich lese so was wie ‚hauen Sie Ihrem Boss die Aktentasche um die Ohren’ und denke, ah, gut, so ein kleines Haudrauf-Spiel, probier ich doch mal aus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;Minuten später sitze ich grinsend vorm Bildschirm. Das Menü des Spiels bietet mir die verschiedensten Charaktere an, die ich auf dem Mensch-ärger-dich-nicht-Feld gegeneinander antreten lassen kann. Den Bürohocker mit Aktentasche und Hut, die Oma mit Stricknadeln und weißem Dutt, den Terminator und da doch tatsächlich: Karate-, Ninja- und Samuraikämpfer. Ich beginne ein Spiel Terminator gegen Samurai, grün gegen rot.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;Das Spiel dauert 45 Minuten. Untermalt von lustiger Vertonung und verzerrten hohen Stimmchen, gewinnt schließlich der Terminator, gespielt vom Computer. Wie hätte es anders sein können. Was mir erst gegen Mitte des Spiels auffällt: Neben dem Spielbrett liegt der Hagakure. Ich frage mich ob, abhängig von den gewählten Figuren, dort jeweils andere Bücher „hingelegt werden“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;Der Samurai. Mein bereits geplanter, vierter Blogeintrag hat etwas mit den Samurai zu tun. Zufall, dass ich heute Abend auf kleine, "Haaaaiii"-rufende stilisierte Samuraikämpfer treffe? – Oder eher eine gar nicht so unwahrscheinliche Verkettung von Vorurteilen, Merchandise, Klischees und den Auswüchsen einer unendlichen großen Spiele-Industrie?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:11;"  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jedenfalls bestärkt mich dieser Fund darin, mich im nächsten Blogeintrag auf den Samurai (und seine europä&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;ische/amerikanische Auslegung/Verzerrung/Umwandlung) zu konzentrieren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;___________________________________&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;"&gt;Don't get angry 2: http://games-intl.icq.com/game.htm?code=11125767&amp;RefId=&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lc=de&amp;amp;origin=pcat_fg_d&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:Verdana;font-size:11;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114754029467018231?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114754029467018231/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114754029467018231' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114754029467018231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114754029467018231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/05/drei-komma-sieben.html' title='drei komma sieben'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114672904593349992</id><published>2006-05-04T00:48:00.000-07:00</published><updated>2006-05-04T00:59:33.286-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;p style="font-weight: bold;" class="MsoNormal"&gt;Szang&lt;span style=""&gt;               &lt;/span&gt;-&lt;span style=""&gt;          &lt;/span&gt;drei&lt;/p&gt;                 &lt;p class="MsoNormal"&gt;Es ist Samstag Abend und ich bin unterwegs… na ja, nicht wirklich, nur dabei, geschäftig hin und her zu eilen und Geschirr, Besteck, Schüsseln mit Kartoffelchips und Alkoholika auf dem Tisch zu verteilen.&lt;br /&gt;Bevor die ersten Gäste klingeln, sitze ich noch ein paar Viertelstunden am PC und trage die in einem steten Strom meinen Postkasten enternden Bloglinks in den Reader ein.&lt;br /&gt;Zwischendurch immer wieder genervtes Weggeklicke der PopUp-Meldungen: „Ungelesene Nachricht“. Nein, ich will jetzt nicht den dreißigsten neuen, noch ungelesenen Blog lesen.&lt;br /&gt;Letztendlich erlöst mich das Schnarren im Flur vom Bildschirm und der Abend kann beginnen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Im Laufe desselben verteilen sich die Grüppchen auf mehrere Zimmer, ich sch&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/suntorytimes.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/suntorytimes.1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;aue mal hier, mal da und lausche den Gesprächen. Irgendwann zu fortgeschrittener Stunde höre ich Gejohle aus der Küche. Mein Mitbewohner ‚post’ für die Kamera, er zitiert eine gewisse Filmszene. Ich stimme in das Lachen mit ein und rufe aus dem Hintergrund Regiekommentare. &lt;span style="" lang="EN-GB"&gt;‚You know Lat Back?’ &lt;/span&gt;Irgendwer ruft ‚Catto, catto, catto!!’&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Mitten ins Gelächter rufe ich dem Fotografen zu, er solle mir das entstandene Foto unbedingt schnellstmöglich zuschicken, denn natürlich ist in diesen Sekunden mein WoistJapanPeriskop ausgefahren.&lt;br /&gt;Lange danach ist die Party zu Ende, nach ein paar Stunden Schlaf wache ich auf, draußen lärmen diverse Vogelarten und ein Blick auf den Wecker bestätigt mich in dem Bedürfnis, weiter schlafen zu wollen. Doch während ich versuche, die Vögel draußen auszublenden, fällt mir das ‚Suntory-times’ Fotoshooting ein. Und im Einschlafen formuliere ich mein Forschungsgebiet für die kommenden Wochen. Wo werde ich Japan suchen? Auf welches Japan werde ich meine Suche konzentrieren?&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;***&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ich werde Japan im Bereich Gesellschaft/Kultur(/Jugendkultur) suchen. Bereiche wie Politik und Geschichte können und sollen nicht zu 100% ausgeschlossen werden, jedoch soll es mir um den Einfluss japanischer Artefakte/Sitten/Kulturgüter auf den deutschen Alltag/deutsche Artefakte/Sitten und die deutsche Kultur gehen.&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;_____________________________________________________________&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:arial;font-size:78%;"  &gt;Lautmalerisch wiedergegebene Kommentare aus dem Film Lost in Translation von Sofia Coppola&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p  style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:arial;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;     &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-family:arial;font-size:78%;"  &gt;Anmerkung für den vergangenen Text: die Zahlen ‚ni’ und ‚szang’ sind lautmalerische Darstellungen der Zahlen zwei und drei, basierend auf den entsprechenden Audiodateien der Microsoft Encarta, Standard 2003. Die zukünftigen Texte werden mit den japanischen Zahlen betitelt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.suntory.com/   -   Homepage of Japan's leading producer and dirstributor of alcoholic and nonalcohol beverages.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114672904593349992?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114672904593349992/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114672904593349992' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114672904593349992'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114672904593349992'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/05/szang-drei-es-ist-samstag-abend-und.html' title=''/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114620825604637609</id><published>2006-04-28T00:05:00.000-07:00</published><updated>2006-05-29T09:44:59.163-07:00</updated><title type='text'>Ni - zwei</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/photocase644999849476_wei%3F%3Fschwarzrot.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/320/photocase644999849476_wei%3F%3Fschwarzrot.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;       &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;Zweiter Tag des gerade aus dem Ei geschlüpften Sommersemesters.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ich soll/muss/will/darf/habe endgültig den Auftrag, mich auf die Suche nach m/einem Japan (in Konstanz) zu machen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Im Seminar erzählt der Prof. einleitende Geschichten und Anekdoten. Hinter der großen Fensterfront leuchtet der Himmel und da erwähnter Professor sich gern vor selbige stellt während er erzählt, bin ich nach einer halben Stunde geblendet, dass ich nur noch schwarzweiß und Kringel sehe. Die Figur vorm Fenster verschwimmt und vermischt sich mit dem Erzählten zu einem Schemen. Da formt sich langsam eine Figur, die, ein Schattenschwert in der Hand, japanische Kampftechnik vormacht. Vormachen, Nachmachen.&lt;br /&gt;Als er die Arme ausbreitet und „Stille“ sagt, hört man den Kaugummi zwischen den Kauwerkzeugen des Vordermanns quietschen. (Ein schöner Moment, irgendwie und unweigerlich stellt man sich den Redenden in den klassischen Gewändern vor&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Während dem Redner vorn japanische Begriffe aus dem Mund purzeln und man sich fragt, wie das nun eigentlich geschrieben wird, diese Schwertkampfkunst die er da in Köln praktizierte, kristallisiert sich so langsam eine Idee dieser meiner Reise nach Japan heraus.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Deren Konzept hier noch nicht genauer beschrieben werden soll und welches in etwa so viele mögliche Reiserouten wie mögliche Aussprachevarianten des Namens Haruki Murakami beinhaltet.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:85%;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;_______________________________________________&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;sup&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;" &gt;1&lt;/span&gt;&lt;/sup&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;klassische Gewänder: gi, hadagi, obi und hakama:&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;&lt;a href="http://www.iaido.de"&gt;&lt;span style="text-decoration: none; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;http://www.iaido.de/&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 150%;"&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:78%;"  &gt;Photo:&lt;a href="http://www.photocase.de"&gt; &lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.photocase.de"&gt;&lt;span style="text-decoration: none; color: rgb(0, 0, 0);"&gt;www.photocase.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, eigene Bearbeitung&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 150%;font-family:Verdana;font-size:11;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114620825604637609?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114620825604637609/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114620825604637609' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114620825604637609'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114620825604637609'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/04/ni-zwei.html' title='Ni - zwei'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114486215825782760</id><published>2006-04-12T10:13:00.000-07:00</published><updated>2006-04-28T00:17:52.230-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/1600/Karte2.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/2659/2335/400/Karte2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Logbuch: Reiseplanung Konstanz-Japan. Route 1.0&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;____________________________________________________&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Bild: Microsoft Encarta, Standard 2003, eigene Bildbearbeitung&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; &lt;span style="font-size:78%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114486215825782760?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114486215825782760/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114486215825782760' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114486215825782760'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114486215825782760'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/04/logbuch-reiseplanung-konstanz-japan.html' title=''/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114424878612106652</id><published>2006-04-05T07:36:00.000-07:00</published><updated>2006-04-05T07:57:36.570-07:00</updated><title type='text'>Beauty of Japanese Parasol</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vorlesungsfreie Zeit. Mein Studienfach beweist einmal mehr seine Vielfältigkeit. Bis gestern noch indianischen Gesängen im Webradio von AIM gelauscht, den heutigen Tag dann begonnen mit intensiven Bibelstudien und anschließender Vertiefung in Hawkins’ „Black Holes and&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Baby Universes“. Nach dem Mittagessen fällt mein Blick auf den Arbeitsplan für die nächsten drei Wochen. „Kafka am Strand und Japan-Blog“ steht da unter anderem.&lt;br /&gt;Japan. Genau. Ich beschließe den Punkt von übermorgen auf jetzt vorzuziehen, immer nur Hausarbeiten schreiben könnte ja sonst eintönig werden.&lt;br /&gt;Die Frage: Google oder Brainstorming?&lt;br /&gt;Ich entscheide mich für letzteres.&lt;br /&gt;Systemcheck: &lt;i style=""&gt;Japan&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;Referat über Mariko Mori. Kitty-Kitsch. Wave UFO. Konsumsucht und Prostitution junger Mädchen, die hier der Mode nach bloß aus bunten Zeichentrickserien bekannt sind.&lt;br /&gt;Tokyo ist Japan, Bejing ist China. Nie verwechseln. ‚Lost in Translation’ spielt in Tokyo.&lt;br /&gt;Die Schrift sieht für den in Sinologie ungebildeten Europäer identisch aus.&lt;br /&gt;Japan. Nach ein bißchen buddeln im Gedächtnis tauchen Bilder auf, ‚Hero’, ‚die Geisha’, Fotos aus Artikeln über fernöstliche Schulen in welchen Jungen und Mädchen in der Kampfkunst unterrichtet werden. Berichte über eben diese Mädchen, die hoffen, eines Tages in Hollywoodfilmen berühmt zu werden. Karate Kid.&lt;br /&gt;Letzte Woche lag eine Karte im Briefkasten. Berggipfel im roten Sonnenuntergang, drunter asiatische Schriftzeichen. Adressat ist mein Mitbewohner. Richtig, eine Freundin ist ja grad dort. Für drei Wochen. Sie schreibt von Orientierungslosigkeit und darüber, dass die Japaner kein Englisch sprechen können/wollen, bzw. sich nicht trauen.&lt;br /&gt;Internetcheck, google: Japan, Bildsuche.&lt;br /&gt;Die ersten Treffer sind beinahe ausschließlich Weltkarten, die die schmale Insel zeigen. Dazwischen Kitty, Sushi, Manga. Xy’s gallery: ich war hier. (in Japan).&lt;br /&gt;Ich ärgere mich über das offensichtlich veraltete Rechtschreibprogramm, das sämtliche Begriffe rot unterstreicht. Wieso kennt Word Wörter wie Suhsi und Manga nicht?&lt;br /&gt;Heute liegt wieder eine Karte im Breifkasten. Schlicht. Weiß. Zentriert das Foto eines roten Schirms.&lt;br /&gt;Beauty of Japanese Parasol steht darunter. Die Farben erinnern an das klassische Schönheitsideal: karmesin, zinnoberrot die Lippen, weiß gepudert die Haut, schwarz getuscht die Wimpern.&lt;br /&gt;Diesmal schreibt sie von dem vielen grünen, ungesüßten Tee, den es warm und kalt zu jeder Tages- und Nachtzeit gibt. Und dem vielen Treppen-zu-den-Tempeln-Hochsteigen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114424878612106652?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114424878612106652/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114424878612106652' title='2 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114424878612106652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114424878612106652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/04/beauty-of-japanese-parasol.html' title='Beauty of Japanese Parasol'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114284880895825862</id><published>2006-03-20T01:58:00.000-08:00</published><updated>2006-04-28T00:35:43.876-07:00</updated><title type='text'>Die Runde geht an mich</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:11;"  &gt;I&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;                   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:11;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;Im Ersten Semester vermisse ich das Großstadtflair. Und hoffe, diesen Mangel mit seltenen Ausflügen nach Hause, nach Augsburg – na ja – und Zürich kompensieren zu können.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Der tröstende Kommentar von Daheimgebliebenen: Mensch gewöhnt sich an alles. Auch an ein Leben in der Kleinstadt. Doch eins weiß ich bereits nach einem Semester: Studieren hier – ja. In Ordnung. Aber Leben? In so einem Kaff? Nein. Danke.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Nach einem Jahr wird mir klar, dass es nicht die Großstadt ist, deren wunderbare Eigenschaften ich vermisse. Mir fehlt Berlin. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und ich beginne den langwierigen Versuch, diesen Mangel auszugleichen. Ich höre Musik. In meinem Fall sind das Seeed, Element of Crime, die Ärzte. Dann will ich mir Berlin an die Wand hängen. Ich habe bloß kaum Wände. Der Kleiderschrank dient als Klebefläche. Mitunter will ich es groß an die Decke sprühen: Mein Berlin. Von einem Besuch zu Hause bringe ich alte BE-Plakate mit. Brecht. Müller. Shakespeare. Und warte sehnsüchtig auf den Umzug in die neue Wohnung. Wo es mehr freie Flächen geben wird.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Schließlich fange ich an, mir Berlinfilme auszuleihen. Vertiefe den Kontakt zu denen daheim. Und freue mich kugelig wenn im Messanger die Freundin anfängt zu berlinern. Man erwärmt alte Kontakte. Plant das Praktikum in Berlin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und Besuche zu Hause sind auf einmal wie ein Drogenrausch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Es gibt dann harte Entziehungsphasen, in denen man im Bus steht und zwei Mädels zu hört, die lauthalsch über die dummen Schweizer läschtern, die könne ja nimmer Doitsch. (Logisch, sind ja auch keine. Deutschen.) Und ich denk mir, manmanman, fahrt ihr mal nach Berlin oder irgendwohin nördlich des Mains und versucht mal euch mit eurem schrecklichen Dialekt durchzuschlagen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Und ich sitze wieder kopfschüttelnd im Seminar, wenn die Referentin ihr offensichtlich komplett ausformuliertes Skript vorschwäbelt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:11;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;   &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:11;"  &gt;II&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;                       &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:11;"  &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;In den ersten Wochen ein erstes Weggehen mit Kommilitonen. Das typische Rumfragen: Und, was studierst du so? Nächste Frage: Und woher kommst du? Berlin? Echt? Sag doch mal was auf berlinisch.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Äh. Wie jetzt? Leicht peinlich berührtes ins Glas gucken. Fünf Gesichter schauen erwartungsvoll. Ich kann in etwa verstehen, wie es für das Mädchen aus Rumänien früher war, eine Klassenkameradin, wenn sie gefragt wurde: Du sag doch mal was auf…&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ein Exot. Nur eben keiner, den man schon von weitem an Hautfarbe oder Gesichtszügen erkennen kann. Und ich berlinere ja auch so gar nicht. Wirklich. Das glaubt ja keiner, dass ich aus Berlin komme. Eher so Halle. Weil in Berlin da reden die doch alle so… - na so halt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile kann ein Satz freinachschnauze gesprochen zu Begeisterungsstürmen führen. Mittlerweile habe ich gelernt, meinen Dialekt wirkungsvoll einzusetzen, um beispielsweise ein wenig Spaß in die Runde zu bringen. Obwohl der Spaß eigentlich nur mit ein paar begeisterten Lachern beginnt und darin seinen Höhepunkt findet, den ‚Südstaatlern’ bei schaurigen Nachahmungsversuchen zuzuhören.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Regelmäßig kommt dann ein atemloses „I kanns net“.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Besonders freuen sich Ärztefans. Da pustet dann so ein wenig Großstadtflair in die Kleinstadt. Wenn da so eine reden kann wie die Lieblingsrockband.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Da wird doch die WG glatt ein wenig aufgemotzt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Letztes Beispiel: selbst nach anderthalb Jahren, wenn man seinen Freundeskreis allmählich fixiert hat, gibt es noch Aha-Erlebnisse. Man erinnere sich an den Werbespot für eine Versicherung. Vier Herren spielen Quartett und hauen sich Rendite- und Beitragszahlen um die Ohren.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Letztens im Cafe: zu fünft am Tisch. Na, wer kommt denn hier aus der größten Stadt. Ich grinse in mich hinein. Drei legen gleich die Karten resignierend auf den Tisch. Das andere Mädel grinst triumphierend. Na ich. Alle lachen. Nö. Wieso – woher kommt denn die Sarah? Na aus Berlin.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Tja, alle Karten mit einer lässigen Bewegung eingestrichen. Die Runde geht an mich. Köln. Pah.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114284880895825862?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114284880895825862/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114284880895825862' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114284880895825862'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114284880895825862'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/03/die-runde-geht-mich.html' title='Die Runde geht an mich'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114103421406261629</id><published>2006-02-27T01:55:00.000-08:00</published><updated>2006-02-27T02:08:36.390-08:00</updated><title type='text'>„Bye Bye Bar“ Pop-Schlagermedley präsentiert vom Querschnitt typischer Gesellschaftstypen oder bunte Ode an Reiselust und –Frust im Musicalformat</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Freitag abend, 20uhr, Stadttheater Konstanz&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reihe zehn, Platz neun, mein Beobachtungsposten für die nächsten anderthalb Stunden. Worum es geht: mehrere Passagiere, am Flughafen gefangen, durch einen immer wieder aufgeschobenen Flug. Nach einiger Wartezeit finden die einzelnen Charaktere durch Musik zueinander.&lt;br /&gt;Von einem Zueinanderfinden kann keine Rede sein. Bereits das erste Lied wird von allen Darstellern gesungen, italienisch, es geht um Rrrrrroma. Und klingt wie Filmschnulze und Schlager aus den frühen 60ern.&lt;br /&gt;Die Kulisse: übersichtlich, Reihen typisch unbequem aussehender Flughafenwartehallensitze. Ein Schild „Gate 4“, im Vordergrund das Gepäckband. Hier tut sich die erste Unregelmäßigkeit auf: Das Gepäck kommt wohl sortiert hinter dem Gummivorhang hervor, sogar große Shoppingtüten stehen sorgsam aufgereiht auf dem Band.&lt;br /&gt;Die handelnden Figuren: Ein älterer Herr in Hemd und Pullunder, könnte als Meister Eder-Verschnitt durchgehen. Er hat kein Gepäck bei sich, nur eine Urne und eine Zeitung. Dann sehen wir die sportlich-leger gekleidete Mutti in pink-silbernem Longsleeve, weiten Hosen und Turnschuhen. Daneben ihren ‚Jungen’, kurze Hosen, gelbe Strümpfe, vom Fließband holt er Pfadfinderranzen und lila Kühlbox.&lt;br /&gt;Des weiteren Frau mit Lorelei-blond-gewellten Haaren, die in meinen Notizen sofort das Kürzel ‚Blondie’ verpaßt bekommt. Holt viele Taschen vom Band, setzt sich und den Flachmann an die Lippen.&lt;br /&gt;Dann kommt angestakst die Hosenanzugfrau mit umwerfend langen Beinen, die meinem Sitznachbarn in der Pause den Kommentar ‚n bissel essgestört’ entlockt.&lt;br /&gt;Als letzte Figur kommt schließlich zerrend und schimpfend hinter dem Gummivorhang hervor der unvermeidliche Nadelstreifenanzug. Nur sein Notebook unterm Arm, die Haare streng zurück gegelt, bringt er den Streßmoment ins Bild.&lt;br /&gt;Nach den versetzten Bühnenaufgängen folgt die obligatorische Vorstellung eines jeden durch (s)einen Song. Auf normal gesprochenen Text warte ich vergebens. Lediglich der alte Mann spricht gelegentlich monoton-marktschreierisch Schlagzeilen aus seiner Zeitung.&lt;br /&gt;Beispiele: Lieder über den gefallenen Soldaten am Wolgastrand, über die Frau, die anderer Menschen Tode träumt. Jedes paßt ein bißchen zum Äußeren und zum scheinbaren Charakter der Figuren.&lt;br /&gt;Die Blonde leidet offensichtlich unter Liebesentzug – im Laufe des Stücks bandelt sie mit dem Jungen an, mit dem gestreßten Anzugträger und versucht später auch den betrunkenen Kapitän ins Bett, bzw. auf die unbequemen Sitze zu ziehen.&lt;br /&gt;Blondie/Lorelei singt dem Jungen ein Liebeslied vor – am Ende mit sich ständig wiederholendem Refrain. Als optisches Wiederholungsmoment wird das Gepäckband genutzt, auf dem die Sängerin wie der Hamster im Rad läuft, immer wieder bis zum Gummivorhang, dann bleibt sie in Pose stehen, gleitet quasi und singt ihre Zeilen. Den letzten Zeilen folgt auf dem Band ein ominöser silberner Koffer.&lt;br /&gt;Man holt den Gestreßten heran, doch sein Koffer ist es nicht. Mag es eine Anspielung auf aktuelle Terrorängste sein, oder bloß Gruppenparanoia, der Koffer flößt Furcht ein. Der Junge wagt es schließlich, den Koffer zu öffnen – heraus fliegt ein rotes Herz, das prompt zum Symbol der frischen Liebe zwischen betrunkener Lorelai und Pfadfinderbuben wird.&lt;br /&gt;Das Unvermeidliche folgt: Mutti singt kritischen Liebessong um ihren Sohn zur Umkehr zu bringen worauf der Sohn mit einem heftig-komischen Mama-es-reicht-Lied kontert. Madame Hosenanzug singt den Chanson d’Amour. Alle schwelgen in trauter, lieblicher Atmosphäre.&lt;br /&gt;Dem folgen zwei Knaller: aus dem Abgrund am Ende des Gepäckbandes entsteigt in Rauchschwaden gehüllt der bayrische Bergmann, kurz darauf wieder eine Ansage der freundlichen Frau Bodenpersonal: Das Flugzeug sei gelandet, nur leider fehle noch ein Mitglied der Bordcrew. – Welches prompt auf die Bühne torkelt. Der Kapitän bringt das Publikum mit einer heiseren Variante von Sexbomb zum johlen.&lt;br /&gt;Der Punkt ist erreicht, an dem die einen endgültig für das Stück gewonnen wurden, mitsummen, aus purem Vergnügen lauthals lachen und rhythmisch mitklatschen; und die anderen mit verzerrtem Gesichtsausdruck tiefer in die roten Sessel sinken und in deren Lachen eher der irre Klang der Verzweiflung mitschwingt.&lt;br /&gt;Am Ende dieser Krachnummer liegt der Kapitän in Muttis Armen, ein Schlaflied folgt – die wieder ruhige Stimmung schließlich erneut unterbrochen von der Ansage, der Flug müsse eventuell storniert werden.&lt;br /&gt;Allgemeiner Aufschrei, gefolgt von einer Gruppeneinlage übers ferne Rom – die Stimmung schwankt zwischen Empörung und Sehnsucht.&lt;br /&gt;Der Vorhang schließt sich. Ich sitze da, ein bißchen erleichtert, dass das Stück nun vorbei ist. Irritiert, dass die Leute so schnell ihre Sitze verlassen fällt mir auf, dass vereinzelt noch Mäntel und Taschen auf den Sitzen liegen. Noch nicht Schluss, nur Pause.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der zweite Akt beginnt so, wie der erste endete. Kurzer Abriß der folgenden Gesangseinlagen: ein neuer Koffer auf dem Gepäckband enthält auch diesmal keine Bombe sondern Accessoires aus der südamerikanischen Gesellschaft. Jacke, Hut, Zigarre.&lt;br /&gt;Der Anzugträger outet sich schließlich mit Funny van Dannens ‚Schilddrüsenunterfunktion’ – und wird prompt von den übrigen Passagieren verspottet. Lorelai wendet sich dem Geplagten zu, woraufhin der Pfadfinder, eifersüchtig und jetzt im Kuba-Stil verkleidet auf spanisch in Stierkampfmanier dem Nadelstreifenträger eine Szene macht.&lt;br /&gt;Madame im Hosenanzug hat einige Showeinlagen zuvor dem älteren Herrn die Asche aus der Urne geklaut und in ihre Tasche geschüttet.&lt;br /&gt;Nun erhält der lustige Drogenspruch eine ganz neue Bedeutung: Aus Haschisch wird Asche: Haste Asche in der Tasche, haste immer was zu nasche. Die Asche wird in einer schönen weißen Linie aufs Gepäckband gestreut – und von allen eifrig geschnupft. Während des anschließenden Liedes darf das Publikum an den gemeinschaftlichen Halluzinationen der Passagiere teilhaben und beobachten, wie überdimensional große Eier, Schnapsgläser und Sektflaschen übers Band schweben und mit leisem Blopp im Abgrund landen.&lt;br /&gt;Irgendwann dann die erlösende Ansage: Das Flugzeug steht nun für Sie zum Abflug bereit.&lt;br /&gt;Begeistertes Aufseufzen auf der Bühne ebenso wie im Publikum.&lt;br /&gt;Die unvermeidliche Abschiedsnummer beginnt. Bye bye baby bye bye. Das Publikum klatscht. Ich hoffe, dass dieses Stück einfach mit mehrmaligem Verbeugen endet. Und ja: die Musiker verlassen ihren Posten, verbeugen sich, die Darsteller verlassen ihre Rollen und grinsen erlöst und froh ins Publikum. Doch was ist das – ein größerer Teil des Publikums verfällt in rhythmisches Klatschen. Einige Hände sinken, Arme verschränken sich demonstrativ. Doch der Großteil klatscht. Gleichmäßig. Ohne Dacapo-rufe. Man klatscht. Und die Musiker stellen sich wieder hinter Klavier, Bass und Schlagzeug. Die Schauspieler gehen auf ihre Position. Ich hoffe noch, dass jetzt vielleicht ein anderes Lied kommt. Byebye Junimond würde passen. Doch ob es mangelnde Fantasie des Regisseurs bei der Planung der Zugabe ist oder gewollte Wiederholung – es folgt ein zweites Mal byebye baby.&lt;br /&gt;Ich bleibe in meinem Sitz hocken, betäubt durch geballte Schlagerkraft und ein wenig enttäuscht, dass das Stück nicht mit einem rosaausgeleuchteten Kitsch-Song endete.&lt;br /&gt;Der Gefühlssturm aus Verwirrung, Verzweiflung, streckenweiser Belustigung und Unsicherheit legt sich. Nur die Unsicherheit bleibt. Ich räuspere mich. Suvate – es ist genug.&lt;br /&gt;Mein Fazit: In Bühnenbild, Themawahl und Umsetzung/Inszenierung nicht ganz so schlimm wie vom Provinztheater befürchtet – doch wie eine süßlich-bunte Powerpoint zu aufdringlich, zu überladen mit Animationen. Zu deutlich werden die Stereotypen gezeichnet, die Kommunikation ausschließlich über Songs aus fast allen Genres erinnert einen an schaurige Fernsehabende mit amerikanischen Musikfilmen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114103421406261629?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114103421406261629/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114103421406261629' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114103421406261629'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114103421406261629'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/02/bye-bye-bar-pop-schlagermedley.html' title='„Bye Bye Bar“ Pop-Schlagermedley präsentiert vom Querschnitt typischer Gesellschaftstypen oder bunte Ode an Reiselust und –Frust im Musicalformat'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114069918470273596</id><published>2006-02-23T04:41:00.000-08:00</published><updated>2006-02-23T05:03:41.936-08:00</updated><title type='text'>Wogegen? - Es war einmal im Juni 2005</title><content type='html'>&lt;p&gt;Schweinswürste und Rindersteaks auf dem Protestgrill...Auf dem Rasen vor dem Hörsaalgebäude stehen Zelte. Campen gegen die Studiengebühren ist angesagt. Wer gegen die Gebühren ist, darf protestieren. Sogar öffentlich und ohne anonyme Flugzettel in der Uni verteilen zu müssen, was dennoch geschieht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Bodensee gibt es keinen Krieg und keine sit ins, die Atomwaffentests finden woanders statt und auch die Castoren rollen hier nicht vorbei. Studenten unter Transparenten mit Aufschriften wie „Lieber heute aktiv, als morgen radioaktiv“, kennt man bloß aus GeWi-Seminaren. Zurzeit sind es ‚nur’ die umstrittenen Studiengebühren, gegen die sich Unmut regt. Während sich die einen davon gefüllte Staatskassen versprechen hoffen die anderen auf Eliteunis. Intelligenz = Money is not the Problem?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt Vertreter beider Lager an der Uni - aber keine Diskussionen oder gar hitzige Auseinandersetzungen. Die Hochschule habe ich bisher nicht als ein Forum für Debatten über das, Gesellschaft und Wirtschaft bewegt, erfahren.Klar, es wird diskutiert. Doch die Themen sind andere. Zum Beispiel der Unterschied zwischen Ost und West. Das man als Westler ja nicht mal mehr in den Osten muss, um Spargel zu kaufen. Die Ossis kommen ja jetzt sogar in die Hauptstadt. Und die is ja jetzt West’n. Wenn mal über Politik gesprochen wird, hört sich das ungefähr so an: Ja, na klar, wennse den Fischer absägen, is das schon blöd, das können die nicht machen, Mann, dann geht ja hier alles den Bach runter. Oder: nee, klar, is schon nich so geil, aber ich mein, was issn auch der Unterschied zwischen der Merkel und Schröder. Kann sich so anhören.&lt;br /&gt;Aber wo sind eigentlich die Plakate, die zu Versammlungen gegen Kürzungen, Demonstrationen gegen rechts und gegen Einsparungen aufrufen? Man gehe den verrauchten AStA-Gang hinunter, trete durch die Glastüre und sehe: stets junge Menschen, emsig dicke Pinsel schwingend und auf riesige Banner mit roter Farbe schreibend. Doch wenn man dann später aus dem Seminar kommt, sieht man die Plakate zur Uniparty, zum AStA-Kino und zum CD-Verkauf nächste Woche aufrufen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als ich nach der Vorlesung, es geht auf 20 Uhr zu, das R-Gebäude verlasse, schlägt mir dicker Rauch entgegen. Die Protest-Camper grillen. Was? Wahrscheinlich am liebsten die Hinterteile von bestimmten Politikern und Beamten, vielleicht sogar Hochschuldirektoren, die zurzeit im Rampenlicht stehen. Doch es gibt Rindersteaks und Schweinswürste. Auf dem Rasen stehen vielleicht fünfzehn, zwanzig Zelte. Und Studenten. Die harren doch tatsächlich hier aus. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich drehe ihnen den Rücken zu und gehe zum Bus. Unterschrieben hab ich shcon letzte Woche.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114069918470273596?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114069918470273596/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114069918470273596' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114069918470273596'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114069918470273596'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/02/wogegen-es-war-einmal-im-juni-2005.html' title='Wogegen? - Es war einmal im Juni 2005'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-22892322.post-114069848024428693</id><published>2006-02-23T04:35:00.000-08:00</published><updated>2006-02-23T05:13:26.063-08:00</updated><title type='text'>Die musizierende Armlehne der Deutschen Bahn</title><content type='html'>Abfahrt 13:29, Gleis 4. Offenburg. Fahrt von Ka nach Be. Semesterferien. Verzeihung, Vorlesungsfreizeit. Naja, Ferien sind’s ja auch nicht wirklich. In Berlin warten die Stabü und vier Hausarbeiten auf mich.&lt;br /&gt;30 Minuten warten im angenehmen Frühlingswind.&lt;br /&gt;Mein Zug: Älteres ICE-Model. Die Waggons sind innen noch nicht aufs Effektivste ausgebaut. In der Mitte des Wagens gibt es diese Garderobeninseln, Spiegel, Kleiderhaken und ein bisschen Platz für ganz ganz schmale Gepäckstücke.&lt;br /&gt;Platz Nummer 48. Hoffnungsvolles Untersuchen der Armlehne – Ja!! Es gibt Tasten für Lautstärkre, Kanalwahl und die kleine Buchse für das Kopfhörerkabel.&lt;br /&gt;Also Kopfhörer aus dem Player aus- und in die Armlehne eingestöpselt. Ich klicke mich durch die acht Kanäle auf der Suche nach der unvermeidlichen Pop/Rock-CD der Deutschen Bahn oder Radio Jump. Meinem Lieblings-Hass-Sender nach drei Jahren Fernbeziehung Berlin-München.&lt;br /&gt;Keins von beiden finde ich.&lt;br /&gt;Stattdessen: Nachrichten, Klassik, sonst eigentlich hörbar, in diesem Zug jedenfalls nicht.&lt;br /&gt;Kanal 1: Oje was ist das. Ich fühle mich unangenehm an die UuhUuh-AahAah-Gesänge im Fühlkino in Huxleys Schöner Neuer Welt erinnert. Es klingt nach indianisch/aztekischen Gutwettergesängen, mit ein bisschen Südseeflair. Abgemischt von einem ExHollywoodproduzenten aus dem Genre Südseeträume/Dokumentationen über fremde Welten. Zielgruppe: Groschenromanleser/innen aller Länder.&lt;br /&gt;Jambo Jambo, wo sind meine Kokosnüsse?&lt;br /&gt;Kanal 2: Kaum erklingen die ersten Takte, schwankt ein müdes Maultier mit einem noch müderen Cowboy durch den Gang zwischen den Sitzen. Eine testosterongeschwängerte Stimme, bourbon triefend, ‚singt’ schleppend vom Schmerz der Einsamkeit. Just give my love to Rose. …&lt;br /&gt;Andere Kanäle: …vor vierzig Jahren baute man hier die Marienkirche. Stolz zeigt uns Pater Igor… …und entlassen mich mit guten Wünschen zu positiver Denkungsart. Versuchen Sie auf keinen Fall, Ihr Stimmungstief durch eine Beziehung zu überwinden. …&lt;br /&gt;Ha. Da. Kanal drei. Eine aus Kindertagen vertraute Stimme erzählt von einer Ente, die lieber Puteneier ausbrütet, anstatt ihren Jungen das Schwimmen beizubringen. Pieppiep, es schlüpfte... – äh. Klickklick.&lt;br /&gt;Geigen/Violinen Geschrabbel und Geklimper, weiblicher Chor, ein Bariton – Sulemaleikum, wo ist Aladin?&lt;br /&gt;Ein Ruck, das Kabel fliegt aus der Armlehne direkt zurück in en MP3-Player. Gelobt sei mein Privatmix gegen Bahn/Reisefrust und ein (potenziell) schlechtes Angebot aus der Monomediaarmlehne.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22892322-114069848024428693?l=liebigt.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liebigt.blogspot.com/feeds/114069848024428693/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=22892322&amp;postID=114069848024428693' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114069848024428693'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/22892322/posts/default/114069848024428693'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liebigt.blogspot.com/2006/02/die-musizierende-armlehne-der.html' title='Die musizierende Armlehne der Deutschen Bahn'/><author><name>LiebigtS</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09014300027610253801</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
